Regenbogenforellen

Forellen zählen zu den lachsartigen Fischen. Es gibt unterschiedliche Arten von Forellen, die in Anlehnung an ihren Lebensraum und ihr Erscheinungsbild benannt werden. Meer- und Seeforellen sind sich optisch sehr ähnlich, wobei erstere vorwiegend in Salz- und letztere in Süßwasser leben. Sie ernähren sich beide hauptsächlich von kleinen Krebsen und Fischen.

Das Fleisch der Forelle ist sehr zart, würzig und lässt sich recht gut entgräten, wobei die elastischen „Stehgräten“ im Rücken auch mitverzehrt werden können. Der individuelle Geschmack des Fisches hängt stark von der jeweiligen Wasserqualität seines Lebensraumes ab.


Lachsforellen

Die Bezeichnung „Lachsforelle“ leitet sich von der orangen bis roten Fleischfärbung ab, die an die des Lachses erinnert. Lachsforellen können im Prinzip aus allen Forellenarten gezüchtet werden, sie sind allerdings größer und fetthaltiger als „normale“ Forellen. Lachsforellen erreichen eine Länge von 65 bis 70 Zentimetern und werden damit etwa halb so groß wie Lachse. Sie sind dunkelgrau gefärbt, wobei Bauch und Flanken wesentlich heller sind und silbrig glänzen. Kopf, Körper, Rücken- und Schwanzflosse sind mit dunklen Tupfen übersät. Die rötliche Fleischfärbung ergibt sich aus der aufgenommenen Nahrung.

Ihr Fleisch hat eine angenehm feste Struktur mit kräftigem Geschmack und feinem Schmelz.


Seesaiblinge

Man unterscheidet verschiedene Arten, unter anderem Bachsaibling, Wandersaibling und Seesaibling. Saiblinge haben schlanke, langgestreckte Körper, flache Köpfe, weite Mundspalten und – wie für Lachsfische typisch – kurz vor der Schwanzflosse eine sogenannte Fettflosse. Bei der Farbgebung gibt es Variationen von anthrazitfarben über olivgrün bis orange. An den Seiten ist in der Regel eine helle Linie zu erkennen. Seesaiblinge haben zusätzlich kleine gelb- bis rostbraune Flecken am ganzen Körper. Je nach Art werden Saiblinge bis zu 30 Zentimeter lang und 1 Kilogramm schwer. Als Jungtiere sind Saiblinge im Schwarm, später als Einzeltiere unterwegs. Der See- oder Eismeersaibling ist für viele Fischgourmets die erste Wahl. Seesaiblinge haben festes, lachsfarbenes Fleisch mit einem leicht mineralischen Eigengeschmack.